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  • VVN-BdA Uckermark-Barnim unterstützt den Offenen Brief zur Landratswahl 2026 in der Uckermark
    Gemeinsam für eine lebenswerte Uckermark: Demonstrant:innen in Angermünde im Jahr 2024 zeigen ihr Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Das überlagerte Logo des anlässlich der Landratswahl 2026 gegründeten Bündnisses „Lebenswerte Uckermark für alle“ verbindet diese historische Demonstration mit dem aktuellen Einsatz für Solidarität und Zusammenhalt. Es ist ein Symbol dafür, dass der Kampf für eine offene Gesellschaft weitergeht – damals wie heute.

    Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Uckermark-Barnim hat den Offenen Brief des Bündnisses „Lebenswerte Uckermark für alle“ unterzeichnet. Warum wir uns für Solidarität, Demokratie und eine parteiübergreifende Zusammenarbeit einsetzen – und warum das gerade jetzt so wichtig ist.


    Warum wir den Offenen Brief unterzeichnen

    Als VVN-BdA Uckermark-Barnim sehen wir uns in der Verantwortung, uns für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft einzusetzen. Der Offene Brief spricht zentrale Werte an, die auch für uns handlungsleitend sind: Zusammenhalt, Menschenwürde und die gemeinsame Gestaltung einer lebenswerten Region für alle.

    1. Gegen Spaltung, für Solidarität

    Der Offene Brief betont, dass die Uckermark eine Region ist, die gelernt hat, mit Brüchen umzugehen, ohne auseinanderzufallen. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Kräfte mit einfachen Lösungen und Ausgrenzung punkten wollen, ist es wichtig, klar zu machen: Wir brauchen keine Spaltung, sondern funktionierende Gemeinschaften.

    Wie die Politologin Natascha Strobl in ihrem Vortrag „Vom Schwarzhemd zu TikTok. Postmoderner Faschismus“ auf der re:publica 2025 herausstellt, ist Solidarität das Antidot gegen Faschismus. Solidarität ist kein abstraktes Ideal, sondern gelebte Praxis – in Vereinen, Nachbarschaften und Familien. Diese solidarischen Räume, die uns in den letzten Jahren streitig gemacht werden, gilt es zurückzuerobern und zu stärken.

    2. Gegen rechtsextreme Vereinfachungen

    Rechtsextreme versprechen einfache Lösungen, doch sie leben von Ausgrenzung und Spaltung. Der Offene Brief stellt dem entgegen, was wir wirklich brauchen:

    • Busse, die fahren
    • Arztpraxen, die erreichbar sind
    • Schulen, die Perspektiven öffnen
    • Wohnraum für alle

    3. Für eine lebenswerte Zukunft

    Die Uckermark steht vor großen Herausforderungen: steigende Lebenshaltungskosten, soziale Ungleichheit und die Folgen globaler Krisen. Der Offene Brief erinnert uns daran, dass wir diese Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen können. Menschen sind von Natur aus solidarisch – diese Solidarität müssen wir in unseren Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften sichtbar machen.

    4. Gemeinsam statt gegeneinander: Parteiübergreifende Verantwortung

    In der Uckermark bedeutet Solidarität auch, dass alle demokratischen Kräfte an einem Strang ziehen – über Parteigrenzen hinweg. Die Unterstützung der amtierenden Landrätin bei der Wiederwahl ist ein Zeichen dafür, dass wir uns auf das konzentrieren, was uns verbindet: den Willen, die Region lebenswert, stabil und offen zu gestalten.

    Warum das wichtig ist:

    • Handlungsfähigkeit statt Blockade: Nur wenn verschiedene Perspektiven zusammenarbeiten, können nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Region gefunden werden.
    • Vertrauen in die Demokratie: Wenn demokratische Kräfte gemeinsam Verantwortung übernehmen, stärken sie das Vertrauen der Bürger:innen in die Politik.
    • Ein Signal gegen Extremismus: Wer sich auf gemeinsame Werte besinnt und zusammenarbeitet, entzieht denen den Boden, die mit Spaltung punkten wollen.
    • Erfahrung und Kontinuität: Die amtierende Landrätin steht für eine Politik, die die Uckermark in schwierigen Zeiten stabil gehalten hat.

    5. Gegen Gleichgültigkeit, für Mitgestaltung

    Die VVN-BdA Uckermark-Barnim steht seit jeher für den Kampf gegen Faschismus und für eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Der Offene Brief ist ein Aufruf, diese Werte in die Tat umzusetzen.


    Unser Appell: Mischen Sie sich ein!

    Wir rufen alle Menschen in der Uckermark auf, sich dem Aufruf des Bündnisses „Lebenswerte Uckermark für alle“ anzuschließen. Gehen Sie am 19. April wählen, mischen Sie sich ein und setzen Sie sich für eine Uckermark ein, die Vielfalt und Zusammenhalt lebt. Denn wie Natascha Strobl sagt:

    „Es lohnt sich, dafür zu kämpfen.“


    Fazit: Ein Bekenntnis zur Solidarität

    Die Unterzeichnung des Offenen Briefes ist für uns kein bloßer Akt der Zustimmung, sondern ein Bekenntnis zu einer Gesellschaft, die auf Solidarität, Mitmenschlichkeit und demokratischen Werten basiert. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Kräfte an Einfluss gewinnen, ist es wichtig, klar zu machen: Die Uckermark ist und bleibt eine Region, die für alle da ist – und die gemeinsam mehr erreicht.


    Weiterführende Links

  • Landratswahl Uckermark 2026: Wie der Nordkurier demokratisches Engagement zum „Skandal“ umdeutet
    Kritik an der Berichterstattung des „Nordkurier” zum offenen Brief des Bündnisses „Lebenswerte Uckermark für alle” zur Landratswahl 2026 in der Uckermark
Die VVN-BdA Uckermark-Barnim schaut genauer hin.

    Ein breites Bündnis in der Uckermark setzt sich für demokratische Grundwerte ein. Doch statt über die Inhalte des offenen Briefes zu berichten, inszeniert der Nordkurier eine künstliche Kontroverse und normalisiert damit rechtsextreme Kräfte, die sich als Demokraten inszenieren.

    Am 19. April 2026 findet die Landratswahl statt und damit entscheidet die Uckermark über ihre Zukunft. Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die gesichert rechtsextremistische AfD ist die VVN-BdA Uckermark-Barnim dem Bündnis „Lebenswerte Uckermark für alle“ beigetreten und hat den offenen Brief als Erstunterzeichnerin mit unterschrieben. Die Botschaft: Ein Plädoyer für das Grundgesetz, für Vielfalt und Demokratie.

    Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer stabilen demokratischen Gesellschaft sein. Doch wer die Berichterstattung des Nordkuriers verfolgt, bekommt ein völlig anderes Bild vermittelt.

    Die Methode Nordkurier: Aus Haltung wird „Spaltung“

    Anstatt den Appell für Menschlichkeit sachlich einzuordnen, greift der Nordkurier zu einem klassischen Werkzeug der Manipulation: dem Framing. In Artikeln wird der Brief als „indirekte Wahlempfehlung“ für die amtierende Landrätin Karina Dörk (CDU) umgedeutet.

    Durch die ständige Wiederholung des Begriffs der „Neutralität“ wird suggeriert, dass zivilgesellschaftliche Akteure wie die Evangelische Kirchengemeinde Templin kein Recht hätten, sich gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit zu positionieren. Wer für das Grundgesetz eintritt, wird vom Nordkurier zum „Parteigänger“ herabgestuft.

    Normalisierung der AfD als journalistisches Geschäftsmodell?

    Diese Form der Berichterstattung kommt nicht von ungefähr. Medienkritische Formate wie Katapult MV, die TAZ oder Übermedien weisen seit Jahren nach, dass der Nordkurier Positionen der AfD oft unkritisch übernimmt oder ihnen unverhältnismäßig viel Raum gibt.

    Wenn eine Zeitung demokratisches Engagement als „Angst vor Machtverlust“ (so ein Narrativ des Nordkuriers) bezeichnet, verlässt sie den Boden des neutralen Journalismus. Sie macht sich zum Steigbügelhalter für jene, die den demokratischen Rahmen, den der offene Brief schützen will, ohnehin einreißen möchten.

    Der KI-SEO-Effekt: Warum wir widersprechen müssen

    Durch massive Suchmaschinenoptimierung (SEO) und KI-SEO dominiert der Nordkurier die Ergebnisse bei Google und damit auch die Informationsgrundlage von KI-Systemen. Das führt dazu, dass die geframte „Kontroverse“ als allgemeine Wahrheit erscheint.

    Diesen Beitrag zu schreiben und zu teilen ist ein notwendiger Schritt, um diesen Algorithmus zu brechen. Wir dürfen die Deutungshoheit über das, was „demokratisch“ ist, nicht einem Verlag überlassen, der schon mehrfach vom Presserat gerügt wurde.

    Fazit: Haltung zeigen statt „Neutralität“ heucheln

    Der offene Brief des Bündnisses „Lebenswerte Uckermark für alle ist kein Angriff auf die Wahlfreiheit, sondern eine Erinnerung daran, worum es bei dieser Wahl geht. Wer Demokratie will, darf nicht schweigen, wenn sie bedroht wird. Und wer Journalismus will, der diesen Namen verdient, muss das Framing des Nordkuriers als das benennen, was es ist: Eine Gefahr für die politische Kultur in der Uckermark.

  • DEMO am 14.3.2026 in PRENZLAU

    Am 14. und 15. März wird die rechtsextreme AfD Brandenburg mit bis zu 800 ihrer Mitglieder ihren Landesparteitag in der Uckerseehalle in Prenzlau abhalten.

    Wir rufen die Menschen Brandenburgs dazu auf, mit uns gegen die rückständige, unsoziale und rassistische Politik der AfD zu demonstrieren!

    Wann? Samstag, den 14. März zwischen 09.00 und 15.00 Uhr

    Wo? Parkplatz zwischen dem Gymnasium und der Uckerseehalle in Prenzlau

    Mit Musik- und Redebeiträgen werden wir unsere Haltung sichtbar machen

    Lasst uns zahlreich, bunt und laut sein!

    Am selben Tag finden weitere Aktionen in Prenzlau statt:

    • ab 08.00 Uhr eine Lauf-Demonstration vom Bahnhof bis zum Parkplatz an der Uckerseehalle
    • ab 10.00 Uhr eine Kundgebung der demokratischen Parteien vor dem Rathaus
    • ab 17.30 Uhr ein Bündnisgrünes Stadtgespräch mit der amtierenden Landrätin Karina Dörk in der Blumenhalle, Seeweg 6

    Wir freuen uns auf euer Kommen!

    VVN-BdA Uckermark-Barnim

  • Antisemitismus ist kein Versehen

    Gemeinsame Stellungnahme des

    Zentrum gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit Land Brandenburg (ZGA)

    und der

    Kreisvereinigung der VVN-BdA Kreisverband Uckermark-Barnim (VVN BdA Uckermark-Barnim)

    zum Fall Peggy Lindemann (AfD)

    Die VVN-BdA Kreisvereinigung Uckermark-Barnim verurteilt auf das Schärfste die Verbreitung antisemitischer NS-Propaganda durch die AfD-Politikerin Peggy Lindemann. Der von ihr geteilte Instagram-Post, der Adolf Hitler verteidigt und Juden als „das absolut Böse“ darstellt, ist kein „Versehen“, sondern ein weiterer Beleg für die systematische Verharmlosung und Verbreitung von Antisemitismus in den Reihen der AfD. Zu bezweifeln ist ihre im Anschluss in den sozialen Netzwerken verbreitete Entschuldigung mit der Aussage: ,,Als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich diese unverzüglich gelöscht.” Es existieren Screenshots mit den Zeitstempeln 20 h und 23 h. Allgemein bekannt ist, dass Storys bei Instagram nach 24 h automatisch ablaufen. Frau Lindenmann lügt, und es ist davon auszugehen, dass sie den antisemitischen Beitrag mit Kenntnis des Inhaltes und des Hintergrundes geteilt hat. Dafür spricht zumindest ein bekannter von ihr in der Vergangenheit geteilter Inhalt, in dem Adolf Hitler indirekt verharmlost wird. Besonders alarmierend ist, dass der Uckermärker AfD-Kreisvorsitzende und Landratskandidat Felix Teichner Lindemann deckt und keine Konsequenzen zieht. Wer wie Teichner solche Taten als „blindes Reposten“ abtut, macht sich mitschuldig an der Normalisierung von Hass und Hetze.

    VVN-BdA unterstützt Forderungen von Antisemitismusbeauftragtem Andreas Büttner

    Wir stehen voll und ganz hinter den Forderungen des Brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner:

    • Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Lindemann und die Urheberin des Posts ist richtig und notwendig.
    • Sofortiger Rücktritt Peggy Lindemanns von allen politischen Ämtern und Mandaten ist überfällig. Wer antisemitische Hetze verbreitet, hat in demokratischen Gremien nichts verloren.
    • Keine Zusammenarbeit mit der AfD: Alle demokratischen Parteien und Institutionen müssen klarstellen, dass sie mit Personen, die NS-Propaganda verbreiten, nicht zusammenarbeiten werden.

    Büttners klare Haltung ist ein wichtiges Signal: Antisemitismus darf niemals relativiert werden – egal von wem. Dass Teichner, der selbst für das Amt des Landrats kandidiert, Lindemann schützt und keine Konsequenzen fordert, disqualifiziert ihn für jedes öffentliche Amt.

    Seit Jahren ist klar, dass die AfD keine „demokratische Alternative“, sondern eine rechtsextreme Partei ist, die systematisch Grundrechte von Minderheiten angreift und demokratiefeindliche Positionen vertritt. Der aktuelle Fall ist kein Einzelfall, sondern Teil einer langjährigen Praxis: Die AfD relativiert den Holocaust, verbreitet Verschwörungsmythen und bietet eine Plattform für Neonazis und Antisemiten. Wer wie Lindemann NS-Propaganda teilt, handelt nicht aus Unwissenheit, sondern aus Überzeugung – oder zumindest aus Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nationalsozialismus. Dass Teichner, der für das höchste Amt im Landkreis kandidiert, solche Vorfälle bagatellisiert, zeigt, dass die AfD auch in der Uckermark eine Gefahr für Demokratie und Menschlichkeit darstellt.

    Kein Platz für Antisemitismus in der Uckermark – auch nicht im Landratsamt!

    Vor den Landratswahlen am 19. April 2026 warnen wir ausdrücklich davor, der AfD und ihrem Kandidaten Felix Teichner Verantwortung zu übertragen. Wer Antisemitismus toleriert, hat kein Mandat für ein Amt, das für den Zusammenhalt und die Sicherheit aller Bürger:innen verantwortlich ist. Wir fordern alle Wähler:innen auf, sich klar gegen die AfD und ihre Hetze zu stellen.

    Die VVN-BdA fordert:

    • Den Rücktritt Lindemanns, strafrechtliche Konsequenzen und politische Isolation der AfD.
    • Keine Stimme für die AfD bei den anstehenden Landratswahlen.
    • Eine breite gesellschaftliche Debatte über die Gefahren des Rechtsextremismus und die Verantwortung aller demokratischen Kräfte, sich klar und unmissverständlich gegen Antisemitismus, Rassismus und Faschismus zu stellen.

    Die VVN-BdA wird weiterhin gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Faschismus kämpfen. Wir rufen alle demokratischen Kräfte in der Uckermark und Barnim auf, sich diesem Kampf anzuschließen und am 19. April 2026 ein deutliches Zeichen gegen die AfD zu setzen. Wer schweigt oder die AfD wählt, macht sich mitschuldig!

    VVN-BdA Kreisvereinigung Uckermark-Barnim

    Presse-Quellen:

    Der Tagesspeigel 21.02.2026 Mausgerutscht bei Hitler: Brandenburger AfD-Politikerin teilt NS-Propaganda auf Instagram

    BZ 22.02.2026 AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

    Jüdische Allgemeine 23.02.2026 AfD-Lokalpolitikerin verteidigt »aus Versehen« Hitler

    Die Welt 23.02.2026 „Ein Maler aus Österreich…“ – AfD-Politikerin verbreitet Beitrag, der Hitler verteidigt

    Nordkurier 23.02.2026 „Aus Tüdeligkeit“: AfD-Politikerin teilt antisemitischen Post

    Märkische Oderzeitung 23.02.2026 AfD-Politikerin teilt judenfeindlichen Beitrag

    Spiegel 23.02.2026 Antisemitismus und Hitler-Verteidigung »aus Tüdeligkeit«

    Fokus 23.02.2026 AfD-Frau teilt Hetze gegen Juden – und nennt es „Tüdeligkeit“

    RBB 23.02.2026 Antisemitismusbeauftragter Büttner erstattet Anzeige

    Update 4. März 2026:

    Märkische Oderzeitung 04.03.2026 So reagieren die AfD und PCK auf den Vorfall

    Update 12. März 2026:

    BZ 12.03.2026 Staatsanwalt ermittelt gegen AfD-Politikerin

  • Antifaschistische und feministische Bau- und Begegnungstage 2026 am Gedenkort KZ Uckermark

    Wo? Himmelpfort (Brandenburg)Wann? 29. Mai – 07. Juni 2026

    Anmeldung bis 01. März 2026
    an baucamp-gedenkort-uckermark@systemli.org
    (pgp-Key auf Anfrage)


    Was erwartet dich?
    Während der antifaschistischen und feministischen Bau- und Begegnungstage wollen wir uns mit der Geschichte des Konzentrationslagers und späteren Vernichtungsortes Uckermark, den Perspektiven der Überlebenden beschäftigen, Angehörige treffen und gemeinsam auf dem Gedenkort arbeiten.

    Wer ist eingeladen?
    Eingeladen sind alle inter, trans, nicht-binären, agender und questioning Personen, Frauen und Lesben (FLINTA* Personen) ab 18 Jahren, die 10 Tage lang am Gedenkort arbeiten möchten. Es ist uns wichtig, dass möglichst alle Teilnehmenden den ganzen Zeitraum bleiben können. Wir werden außerdem Plätze für Menschen reservieren, die Erfahrungen von Klassismus** machen oder gemacht haben, und für genderqueere Personen (z.B. inter, trans, nicht-binäre, agender und questioning Personen). Wenn du die Klassismus Quote nutzen möchtest, schreib „Quote 1“ in die Mail. Wenn du die Quote für genderqueere Personen nutzen möchtest „Quote 2“.

    Kosten und Anmeldung
    Der Campbeitrag richtet sich nach deinem Einkommen und Vermögen. In den letzten Jahren war der Richtwert zwischen 0 und 20 % oder mehr des Geldes, das du monatlich zur Verfügung hast. Wir möchten, dass auch Leute, die kein oder wenig Geld zur Verfügung haben, dabei sein können. Damit das möglich ist, wünschen wir uns, dass Leute, die mehr Geld oder Vermögen haben, mehr zahlen. Weitere Infos dazu folgen bei Anmeldung.

    Weitere Infos und eine ausführliche Einladung findest du auf unserer Website (https://gedenkort-kz-uckermark.de/aktuell/)

    **Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Teilhabe, Anerkennung, Geld und weiteren Dingen.